Retro Classics Stuttgart 2011 – mein MPi fuhr und fuhr!

Vorletztes Wochenende war ich auch bei der Retro Classics Stuttgart 2011.
Leider bin ich etwas zu spät gestartet, sodass ich in Stuttgart leider nicht viel Zeit für die vielen
wirklich schönen klassischen Fahrzeuge hatte.

Ursprünglich hatte ich ein paar Bedenken, weil ich die Tage zuvor das Gefühl hatte dass der Motor des Mini nicht so rund läuft wie ich es aus der letzten Saison noch in Erinnerung hatte.
Aber es kam alles doch ganz anders.

Routendaten München – RetroClassicsa2011a

Die Route selbst konnte ich erst ab dem 1. Tankstop in Augsburg tracken ( Route aufzeichnen ) weil
mein Handy während es als Navi zweckentfremdet wird, auch für das Speichern der Routen zuständig ist.
Manchmal aber verabschiedet sich beides und mein „Navi“ erzählt mir dass ich mich noch immer in einem Tunnel befinde welcher doch schon einige Kilometer zurücklag.

Glücklicherweise sind die meisten Baustellen auf der A8 München – Stuttgart zwischen München und Augsburg mittlerweile fertiggestellt. Dadurch war es auch recht einfach durch den Verkehr zu kommen.
Infos und Fakten zur Strecke kann man oben aus dem „Googlemapausschnitt“ rauslesen. Da steht z.B. dass ich in der Nähe von Ulm am schnellsten mit 155 Km/h unterwegs war..
( Ja, ein Mini kann das .. .. )
Unterwegs traf ich dann noch ein altes Raubtier – ein Jaguar F Type 1.2. Es war ein schnelles und schön erhaltenes Modell mit einem recht entspanntem Fahrer :). Nicht weit von Geislingen wurde auch ich mit der deutschen Autobahnkrankheit Stau infiziert und das ermöglichte einige wenige Fotos.
ein Jaguar F-TypeEin Jaguar F-Type auf der A8

 

 

 

 

 

Ich dachte, dass er mir bei den Retro Classics wieder über den Weg fahren wird, das war aber nicht so…

Am Stuttgarter Flughafen angekommen stellte ich mich direkt in die Nähe eines anderen MPi und sah mich um. Von meinem Flughafenparkhaus Trauma in München geweckt, wurden erstmal Fotos vom genauen Standort des Mini`s gemacht. Möcht ihn ja wiederfinden…

Endlich in Stuttgart angekommen. überall Razzis

 

 

 

 

 

 

Überall sind die Razzi`S. Paparazzi, Barbararazzi. Schabrazzi und der Razzi selbst auch.

Ab gehts in die Halle und gucken. Viele schöne Autos gabs. Leider war ich aber recht spät dran und so blieb mir nicht viel Zeit für viele Bilder oder große Gespräche. Als ich beim Clubstand vom Mini Club München 1980 e.V. ankam, sah ich auch einen alten Bekannten von der Fahrt zum IMM nach GB . . .

Mittlerweile sieht sein Innocenti Top aus. Es wurde viel Investiert um noch kurz vor Beginn der Messe die letzten Sachen machen zu lassen, sodass er seinen italienischen Mini auch ausstellen konnte.

Ein Fiat Multipla 600

Fiat Multipla 600Blick auf den Clubstand

Diesen Wagen fuhr mal mein Großvater.

Leider vor meiner Zeit…
Der Clubstand an der Ecke zu erkennen war mit einigen Mini Modellen vertreten. Bis meiner auch so gut aussieht wirds wohl noch etwas dauern, aber
ich bin ja dran 🙂 .
Blick auf den Clubstand

Blick auf den Clubstand

rostender Oldtimer

man achte auf den Zettel unter dem Wagen...

Dann entdeckte ich unterwegs noch einen ausgepolsterten Mini Es fehlte zwar der Großteil, aber Scheinwerfer und Blinker waren noch dran. Die Motorhaube war wohl sehr durchsichtig und der Motor wohl rausgerostet. Ab dem Dreiecksblech nach Hinten war an dem Wagen nichts mehr dran.
Gemütlich war er dennoch…
Ich sitze in einem außergewöhnlichem Mini...

Ich mit einem Sechstel Mini. ..

Irgendwie witzig find ich die Geschichte schon. Bei der Antwort auf die Frage, was soetwas in etwa kostet? Musste ich nur schlucken. Da war mir das Lachen vergangen, denn ich
weis, ich muss viel Sparen…
Im Großen und Ganzen waren das die besonderen Eindrücke bei der Retro Classics. Die Rückfahrt gestaltete sich dann doch etwas Spektakulärer…
Im Vorfeld erstmal die Lektionen die ich gelernt habe:
  • – ich wollte doch in der Winterpause den Mini neue            Scheibenwischer spendieren
  • – Regen ist wirklich Nass
  • – Nasser Regen blendet
  • – kaputte Scheibenwischer wollen Fliegen
  • – kaputte Scheibenwischer wischen nicht

Aber erstmal von vorne. Bevor es zurück auf die Autobahn nach München ging wurde erstmal eine Tankstelle gesucht und gefunden. Wobei es echt verwirrend ist dort am Flughafen zu fahren, wenn man da nicht häufig ist..

Routendaten München – RetroClassicsa2011b

Einfach im Bild auf den Stuttgarter Flughafen heranzoomen.. Auf der Autobahn selbst begegneten uns noch

alte BMW`s aus München welche sich auch auf den Weg nach Hause gemacht haben. Die fuhren recht gemütlich auf der rechten Spur vor sich hin..

In Scheppach machte ich meine erste Pause. Zum einen wollte ich Tanken und zum anderen mir einfach mal bischen die Beine vertreten.. So fuhr ich die Ausfahrt raus und steuerte Richtung Tankstelle. Ja da will ich hin.

Ups, da hätte ich Abbiegen sollen – „Scheibenhonig!“ und so musste ich aus dem Ort rausfahren um ausserhalb vor einem Casino zu wenden. Letztendlich fand ich die Tankstelle doch, und Tankte erstmal voll.

Drei oder Viermal um den Mini laufen und es ging weiter…

Mittlerweile war es Nachts und es begann leicht zu Nieseln. Also wurde die Geschwindigkeit gedrosselt und die Scheibenwischer alle 2 Minuten zum wischen animiert. Na klar mein Problemwischer vom Vorjahr schwebt ja immer noch auf der Windschutzscheibe.

Aus dem Nieseln wurde Regen und ohne laufende Scheibenwischer kommt man auf der Autobahn nicht weit. Mein Problemwischer, schwenkte zwar schön hin und her, aber das Wischerblatt berührt die Scheibe nicht richtig und zieht wunderbar Schlieren. Diese traumhaften Schlieren aber wiederum neigten etwas dazu das Licht des Gegenverkehrs so zu brechen, dass es mich blendet. Etwas ungewohnt das Ganze, normalerweise blenden mich doch nur alle anderen hinter mir, weil meine Spiegel alle irgendwie auf der Richtigen Höhe für diesen Zweck sind. Pessimisten würden evtl sagen, ein Suizidauto. Dazu kam die alte Sorge, denn als ich den Mini kennenlernte und das erste mal mit nach Hause nahm, versuchte ich mit einem leeren Wischerwasserbehälter eine geplatzte Hummel von der Windschutzscheibe zu entfernen. Die Scheibenwischer hopsten über die Windschutzscheibe weil alles trocken war und verschmierten erstmal die Sicht. Plötzlich wischte der Problemwischer das Windleitblech vor der Windschutzscheibe und mit einem Schwenk lag der Wischerarm auf der Motorhaube. Da war ich erstmal schockiert. Was nu? Was wenn ich ihn verliere? Dann macht mein Vater der hinter mir fährt bestimmt anstalten sofort rechts ran zu fahren weil ich etwas verloren hab.  .  . Ich hatte Glück denn es kam direkt eine Ausfahrt zu einem Rastplatz und konnte rausfahren und beten den Wischer nicht zu verlieren.

Nachdem der Motor abgestellt wurde bin ich direkt ausgestiegen und bin lachend mit dem Wischer von der Motorhaube auf meinen Vater zugelaufen… Tja, in München dann, hab ich Isolierband auf den Wischerzapfen gewickelt und den kaputten Scheibenwischer draufgedrückt, er hielt nun besser. Aber nicht zuverlässig:

Der gemeine Scheibenwischer

 

Zum Glück lies das Regnen bei München wieder nach, sodass kaum war ich in der Stadt angekommen ich keine Scheibenwischer mehr benötigt hatte.

Mittlerweile hab ich seine neuen Scheibenwischer bei einem Miniteilehändler bestellt.

Dazu hab ich auch direkt neue Dichtungen für die Seitenscheiben besorgt, weil da auch immer bischen Wasserfall ist wenn es regnet. Und ich möchte einen trockenen Mini.

In der Woche nach dem Sonntag hab ich mich dann um den Ausbau der HiFi- Technik gekümmert und erstaunliches erzielt. Der Artikel dazu ist in Vorbereitung 🙂

 

Routendaten München – RetroClassicsa2011c

 

 


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.